Geschichte und Tradition des Junggesellenabschieds
Woher stammt der Junggesellenabschied eigentlich oder wann die der geeignetste Termin dafür? Diese und viele weitere Fakten erhältst Du hier auf einen Blick.
Tradition des Junggesellenabschieds
Der Junggesellenabschied hat seine Tradition aus England und ist dort im Gegensatz wie wir es kennen ein mehrtägiges Ritual mit lustigen Spielchen.
In Deutschland kann der Ehemann zu Ehre des Junggesellenabschieds noch einmal ohne seine Angebetete losziehen und wenn es denn sein muss richtig wild
feiern. Häufig wird dabei die Promillegrenze deutlich überschritten. Um die Organisation kümmern sich zu meist die Freunde des Bräutigams.
Wann sollte der Junggesellenabschied stattfinden?
Es ist zu empfehlen den Termin des Junggesellenabschieds ein
bis zwei Wochen vor der Hochzeit zu planen. Da es sonst zu Unannehmlichkeiten kommen könnte,
wenn der Junggesellenabschied kurz vor der Hochzeit vollzogen wird. In den USA ist es z.B. Brauch den Junggesellenabschied ein Tag vor der Hochzeit zu feiern.
Was das Ergebnis ist kann sich mit Sicherheit jeder denken.

- Tradition des Junggesellenabschieds
Quelle: istockphoto.com
Mit Restalkohol und Müdigkeit vom Vorabend ist man selbst nicht in der besten Verfassung und dies würde eine ziemliche Tortur für den Bräutigam bedeuten. Also
plane Deinen Junggesellenabschied rechtzeitig vorher um Dich davon ausgiebig erholen zu können.
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Die Geschichte des Junggesellenabschieds
Der so genannte letzte Abend in Freiheit – auch Junggesellenabschied oder Junggesellinnenabschied genannt – war in früherer Zeit ausschließlich Männern vorbehalten und
findet wenige Tage vor der eigentlichen Hochzeit statt. Die Geschichte geht dabei auf einen englischen Brauch zurück, bei dem sich die Väter der zu vereinigenden Familien
prüften, ob sich der Bräutigam hinsichtlich seiner Ehepflichten zufrieden stellend auskannte. Erst nach und nach hat sich dieser Brauch in der heutigen Zeit in Deutschland
etabliert. Es ist übrigens auch nicht so – auch wenn der Name "letzter Abend in Freiheit" dies nahe zulegen scheint –, dass Braut und Bräutigam eingekerkert werden würden!
Sie verbringen nach durchzechter und unvergesslicher Nacht ein hoffentlich langes und zufriedenes Leben miteinander.
Der Junggesellenabschied
Das Bild der lustige Sprüche aufsagenden männlichen Wesen in den Fußgänger- und Barzonen ist hinlänglich bekannt. In vielen Fällen tragen diese ausgefallene T-Shirts oder
Kombinationen, die sie als Junggesellenverabschieder ausweisen. Im Lauf des nassfeuchten Abends werden dem (noch) Junggesellen, der mit guten Freunden durch die Straßen zieht,
die eine oder andere Überraschung geboten sowie diverse Aufgaben gestellt. Wie weit die Gruppe in dieser Nacht bereit zu gehen ist, entscheidet sie ganz alleine – der folgende
Tag allerdings wird sehr wahrscheinlich von heftigen Kopfschmerzen begleitet sein.
Beim Junggesellinnenabschied
Wie so viele anfänglich Männern vorbehaltenen Sitten und Gebräuchen, hat sich der Brauch des Junggesellinnenabschieds auch bei den Frauen durchgesetzt. Auch hier gilt: Alles
geht – auch die Kopfschmerzen sowie die eine oder andere schmerzhafte Erinnerungslücke. Zusammen ziehen der Pulk an Frauen und Mädchen los und lassen nichts aus, womit es gelingen
kann der zukünftigen Braut einen unvergesslichen Abend zu bieten. Die Geschichte lehrt: Frauen stehen in Sachen Junggesellenabschied in Nichts nach! Für beide Gruppen – die
übrigens ohne sich zu überschneiden getrennt losziehen – gilt: Alles ist erlaubt – es ist der letzte Abend in "Freiheit".